Freitag, 5. Juli 2013

Top End

„Top End“ nennt man in Australien den hohen Norden des Kontinents. Bekanntlich ist in Australien  alles anders, beginnend mit den Jahreszeiten bis zu den Raumverhältnissen. Je weiter man nach Süden fährt, desto kühler wird es und umgekehrt.




Mit einem Abstecher zum Frogg Damm beginnen wir unseren Besuch im Kakadu National Park. Dieser Park ist wegen den Naturschönheiten, den Felsenbildern der Aborigines und der speziellen Flora und Fauna in die UNESCO Weltnaturerbeliste aufgenommen worden. Der Frogg Damm ist ein Überbleibsel von einem ehrgeizigen Projekt aus den fünfziger Jahren. Damals wollte man hier im grossen Stil Reis anbauen. Es lief nicht alles nach Plan und so hat man das Projekt nach einigen Jahren aufgegeben. Heute gehört der See hinter dem Damm den zahlreichen Wasservögeln, Fischen, Schildkröten und Krokodilen. Vor diesen wird überall gewarnt. Es sind vor allem die Salzwasserkrokodile, hier Salties genannt, die den Menschen gefährlich werden können. Trotz ihres Namens leben sie auch im Süsswasser und können bis zu 5 Meter lang werden. Man hat sie bis in die neunziger Jahre erbarmungslos gejagt und sie wären beinahe ausgerottet worden. Heute stehen sie unter Schutz und sie haben sich prächtig vermehrt. Darum stehen auch überall Warnschilder – so wird die Regierung auf einfache Weise alle Haftungsansprüche los. Man ist ja gewarnt worden, heisst es dann im Falle eines Falles. Das könnte man auch in der Schweiz einführen – Warnschilder vor Bären.

Bei der Weiterfahrt donnern uns riesige Lastwagen mit vier Anhängern, ganze 55 Meter lang, sogenannte Road Trains, mit grosser Geschwindigkeit entgegen. Besser, wenn man an den Strassenrand ausweicht, denn zum Bremsen brauchen diese Ungetüme sehr lange Strecke. Sie transportieren Uranerz aus den umstrittenen Minen mitten im National Park zum nächsten Hafen.

Australien ist ein Camper Land, es scheint, dass das die ganze Bevölkerung mit Wohnwagen oder Wohnmobilen unterwegs ist. Überall stehen Campingplätze zur Verfügung. Von ganz einfachen Anlagen mit nur einem Plumsklo bis zu Luxusanlagen mit Swimmingpool. Im Nationalpark muss man sich auf diesen Plätzen oft selber registrieren. Man schreibt den Namen und die Fahrzeugnummer auf ein Couvert, legt das Geld hinein, klebt es zu und wirft es in eine Box.

Oft steigen riesige Rauchwolken am Horizont auf. Das Land wird kontrolliert abgebrannt, um den alles vernichtenden Waldbränden in der Trockenzeit die Nahrung vorher zu entziehen. Manchmal kommen die Flammen bedrohlich nah an die Strasse und ein dicker Rauch behindert die Sicht. Aber – alles ist unter Kontrolle – sagen die Rangers. Besonders dramatisch wirkt das Schauspiel in der Nacht, da bilden die Flammen gewaltige, rote Streifen am Horizont.



Das Land, auf dem der Park liegt, gehört den Aborigines, den Ureinwohnern Australiens. Erst vor 20 Jahren haben sie es vom Staat zurückerhalten - nachdem man sich jahrhundertelang nicht um ihre Rechte gekümmert hat. Aber sie haben hier schon immer gelebt. Das bezeugen ihre Zeichnungen an vielen Felsen im Park. Die Aborigines sind ein trauriges Kapitel in der australischen Geschichte. Lange als Bürger zweiter Klasse behandelt, hat man nun ihre Ansprüche anerkannt.
 Da aber das Land schon lange an Siedler verkauft wurde, zahlt man den Aborigines eine Entschädigung in Form einer Unterstützung. Leider wird dieses Geld oft für Alkohol verwendet. Es ist ein trauriger Anblick diese verwahrlosen Menschen zu sehen, meistens in der Nähe von Geschäften, die Alkohol verkaufen. Da das Alkoholtrinken in der Öffentlichkeit nicht erlaubt ist, füllen sie ihn einfach in eine Cola- Flaschen um.



Es gibt viele Tiere im Park. Doch eine Sorte ist besonders lästig. Nein, es sind nicht die Krokodile, es sind gemeine Moskitos. Sie sind schon am Tag sehr unangenehm, aber nach Sonnenuntergang starten sie ihre Offensive erst wirklich. Wehe dem, der sich nicht mit Netz oder Mückenschutzmittel wehren kann. Doch zum Glück hat Romy vorgesorgt und neue Moskitonetze für die Schiebetür und die Heckklappe aus der Schweiz mitgebracht. Nebst menschlichem Blut lieben die Viecher auch die Computerbildschirme. Am Abend am Laptop draussen zu arbeiten ist unmöglich, denn bald verhindert eine krabbelnde Schicht die freie Sicht. Es bleibt ein wichtiger Trost – in Australien übertragen Moskitos keine Malaria.

In Yellow Water unternehmen wir eine Flussfahrt auf dem“ Aligator River“. Nein, Aligatoren leben hier keine. Die ersten Siedler haben diese Gattung verwechselt. Fast lautlos gleitet das Boot im Wasser. Wir können in Ruhe viele Vögel beobachten, die Rangerin, die das Boot steuert, gibt uns Erklärungen, nennt die Namen der Vögel. Krokodile sehen wir auch, meistens aber nur den Kopf. Doch da liegt ein prächtiger Kerl am Ufer, sicher vier Meter lang. In freier Bahn möchten wir ihm nicht begegnen. Es gibt kommerzielle Touren, bei welchen man mittels Fleischbrocken Krokodile
anlockt und sogar zum Springen bringt. Dieses
Vorgehen ist im National Park aber nicht erlaubt.











Eines Abends, wir sind gerade in Katherine, überraschen uns riesiges Knallen verbunden mit Feuerwerk. Heute wird hier der Northern Territory Day gefeiert. Es ist der Tag, an welchem Northern Territory ein gleichberechtigter Bundesstaat von Australien wurde. Vorher war es lange Zeit nur ein Verwaltungsgebiet, ein Territory eben. Uns erinnern die Feierlichkeiten an den ersten August in der Schweiz, allerdings fehlen hier die Höhenfeuer. Aber festliche Ansprachen gibt es schon.

Unser Reiseleben ist zum gewohnten Rhythmus zurückgekehrt, wir sind wieder unterwegs. Fahren wohin wir wollen, halten wo es uns gefällt. Ausser es steht da keines von diesen Verbotsschilder. So vergehen die Tage, einer nach dem anderen. Die Hitze in Darwin ist einer angenehmen Nachtkühle gewichen. Uns freut es. Und es geht uns gut. Nur an die hohen Preise haben wir uns noch nicht ganz gewöhnt.



Samstag, 29. Juni 2013

Der Anfang mit Tücken


Die Tage in Bali in unserem schönen Hotel vergehen schnell. Wir mieten uns ein Motorrad und machen Ausflüge in der Umgebung. Allerdings ist das Zweiradfahren mit Tücken verbunden – es hat einfach viel zu viele von diesen Vehikeln auf der Strasse, aber  auch andere Fahrzeuge führen zu Staus.
Für längere Ausflüge mieten wir uns lieber ein Auto mit Fahrer. Es ist nicht allzu teuer und hat den Vorteil, dass der Chauffeur  immer weiss, wo und wie man fahren und abbiegen muss, um zum gewünschten Ziel zu gelangen. Bali ist die Insel der Tempel und Vulkane, alles wird natürlich touristisch vermarktet. Manchmal ist zu viel des Guten. 
Eines Tages überrascht uns ein langer Umzug, der sich auf der Hauptstrasse von Kuta Beach Richtung Meer bewegt. Die weissgekleideten Menschen werden von Musikkapellen begleitet, Sänfte mit wichtigen Personen und eine Menge Opfergaben werden von starken Männern und Frauen getragen. Wir tippen auf eine Zeremonie und folgen dem Zug zum Strand. Erst dort wird uns klar, um was für eine Zeremonie es sich handelt. Die grossen geschmückten Stierfiguren aus Bambus und Papier sind nämlich Särge, die dann anschliessend am Strand verbrannt werden. 
Es scheint niemand sehr traurig zu sein, es ist eher wie ein Fest. Die Angehörigen nehmen zum letzten Mal Abschied und anschliessend werden die Särge angezündet. Da sie aus nur wenig Holz bestehen, wird mit langen Gaslanzen nachgeholfen.









Ja, dann haben die schönen Tage des Nichtstuns ein Ende. Wir fliegen nach Darwin in Australien. Dort kommen wir um halb vier morgens an. Der Flughafen ist um diese Zeit wie ausgestorben. Nur die Immigration-, Zoll- und Quarantänebeamten wachen peinlichst genau darauf, dass nichts und niemand unerlaubt australischen Boden berührt. Mit letzteren (Quarantäne) bekommen wir noch viel zu tun, aber davon später.

Sobald wir unseren Gepäck im Hotel abgeben können und die Büros öffnen, machen wir uns an die Arbeit. Vor allem Susanna ist voller Tatendrang, man merkt ihr die durchwachte Nacht nicht an - uns schon. Zuerst zum Zoll, damit die Carnets abgestempelt werden und wir eine Nummer im System bekommen. Ohne eine Nummer läuft gar nichts. Dann zum Büro der Schiffsagentur. Leider sei das Schiff noch nicht da, vielleicht morgen, wird uns berichtet. Nun können wir endlich im Hotel einchecken, gehen aber gleich zum Strassenverkehrsamt, um uns die nötigen Formulare zu besorgen. Mit unserer Nummer im System müssen wir noch einmal zum Flughafen fahren, denn dort hat die Quarantänebehörde ihre Büros. Wir füllen eine Anzahl anderer Formulare aus und bezahlen die Inspektion. Erschöpft fahren wir in die Stadt zurück und holen den versäumten Schlaf nach.
Darwin ist eine angenehme Stadt. Da wir nur zum Warten verurteilt sind, erkunden wir jeden Winkel. Leider ist nicht alles in unserem Sinne positiv. Die Preise lassen uns oft nur leer schlucken. Dagegen ist die Schweiz ein Discountland. Auch hat es überall Warn- und Verbotsschilder, die unmissverständlich darauf hinweisen, was nicht erlaubt und was zu unterlassen ist. Gewarnt wird vor allen möglichen Gefahren, wahrscheinlich aus Haftungsgründen.

Einen Tag später kommt dann das Schiff wirklich an. Aber wir haben uns zu früh gefreut, es dauert einen weiteren Tag bis der Container ausgeladen ist und noch einen bis die Autos aus dem Container befreit werden. So können wir den Quarantäneinspektor erst für den Freitag bestellen. Wir dürfen den Hafen nicht betreten und schon gar nicht etwas an den Autos machen, denn sie gelten im Sinne des Gesetzes als „unrein“. Nur in Begleitung des Inspektors dürfen wir hinein, aber bloss nichts anfassen! Mit Warnweste, geschlossenen Schuhen, langen Ärmeln und Hosen, marschieren wir durch das Hafengelände, wo im abgeschlossenen Bereich unsere Autos stehen. Endlich sehen wir sie wieder, aber bloss nichts anfassen, heisst es immer wieder. Der Inspektor macht sich an die Arbeit, sehr genau untersucht er den Wagenunterboden, ob nicht vielleicht ein Klümpchen asiatischer Erde in irgendeinem Winkel versteckt ist. Als er unser Auto öffnet, kommt ihm ein ca. drei Zentimeter langer Käfer entgegen. Es ist zum Verzweifeln, wo kommt diese Bestie her - nach so viel Stunden Putzarbeit, und muss er ausgerechnet in diesem Augenblick auftauchen? Leider hat die Agentur nur eine halbstündige Inspektion gebucht.“ Das ist viel zu wenig für zwei Autos“, schimpft der Inspektor. Als die halbe Stunde vorbei ist, hat er erst das Auto von Peter und Susanna inspiziert und er erklärt: „Ich habe eine Stelle gefunden, die nicht ganz sauber ist, eine Nachreinigung ist nötig“. Er packt seine Sachen zusammen und erklärt, dass beide Autos nicht freigegeben werden und fährt davon. Wir stehen da, enttäuscht und mit langen Gesichtern, denn bekanntlich haben wir tagelang die Autos geputzt und gehofft, es würde genügen. Susanna tut mir richtig leid, sie war so stolz darauf wie eine Schweizer Hausfrau perfekt geputzt zu haben. Dazu – wie könnte es anders sei – ist heute Freitag, und das heisst, erst am Montag können wir wieder etwas unternehmen. Als wäre das nicht schon genügend Ungemach, finden wir nun auch kein bezahlbares Hotel mehr. Wir entschliessen uns kurzerhand einen Camper zu mieten und fahren in den Litchfield National Park (das ist sogar billiger als das Hotel in der Stadt). Endlich sehen wir etwas von der australischen Natur. Wasserfälle, rote Felsen, Eukalyptusbäume, meterhohe Termitenhügel und  Billabongs. Auch das erste Känguru hüpft uns über den Weg. Am Montag kehren wir nach Darwin zurück. Die Angestellten im Hafen haben inzwischen die Autos mit Hochdruckgeräten noch einmal gewaschen und wir bestellen den Inspektor für den nächsten Tag, diesmal buchen wir aber vorsichthalber eine ganze Stunde. Und das Wunder geschieht, die Autos werden für in Ordnung befunden, nachdem wir alles, aber auch wirklich alles aus dem Auto räumen mussten (man glaubt gar nicht wie viele Sachen in dem kleinen Fahrzeug verstaut sind). Der Inspektor untersucht alles, jede Gabel, jedes Kleidungsstück, jede Rolle Toilettenpapier. Mit dem Segen der Quarantänebehörde dürfen wir endlich die ersten Meter auf australischen Boden fahren. Damit ist der Marathon leider noch nicht zu Ende. Die Autos müssen zur technischen Inspektion beim Strassenverkehrsamt, erst danach können wir eine Versicherung abschliessen. Die Kontrolle ist genau gleich streng wie die in der Schweiz und der Brummi besteht sie ohne Beanstandung, und das nach zwei Jahren auf oft schlimmen Pisten. Endlich sind wir frei! In einem Supermarkt lassen wir noch viel Geld liegen, denn alles, vom Gewürze über sämtliche Grundnahrungsmittel bis zu den australischen Steaks müssen wir einkaufen. Die Einfuhr von Lebensmitteln nach Australien ist nicht erlaubt, darum mussten wir unsere Sachen in Malaysia entsorgen. Nun verlassen wir Darwin, wo wir mehr Zeit verbracht haben als uns lieb war. Auf dem Stuart Highway fahren wir nach Süden. Unser erstes Ziel ist der Kakadu National Park.


Dienstag, 11. Juni 2013

Getrennt von Brummi, vereint mit Romy


Wir, das heisst, Susanne und Peter und ich mit unseren zwei Fahrzeugen, verlassen den schattigen Garten vom Apa Kaba Guest House in Melaka und fahren los. 

Es fehlen noch  230 km bis zu der Grenze von Singapur, dort übernachten wir noch einmal. Nun kommt der Tag der vielen Hürden, unerwarteten Überraschungen, des Wartens und der Probleme, die so eine Verschiffung mit sich bringt. Zum Glück haben Peter und Susanna einen Einheimischen ausfindig gemacht, der schon mit seinem Motorrad viele Fernreisen unternommen hat, und nun bereit ist, anderen Reisenden bei dieser komplizierten Aufgabe zu helfen.

 

Malaysia verlassen wir zügig und ohne Probleme, fahren über die grosse Brücke und sind in Singapur. Wir merken sofort, dass hier andere Sitten herrschen. Die Beamten sind sehr freundlich, aber auch sehr streng. Denn ich habe es schon erwähnt – einen Camper darf man in Singapur nicht fahren, kein Meter auf Singapurs Strassen ist erlaubt. Die Gründe dafür sind uns schleierhaft, aber die Bestimmung lässt sich nicht zu umgehen. Unsere Dokumente werden so lange einbehalten, bis die Abschleppwagen eintreffen. In Singapur darf man viele Dinge nicht, ein normales Abschleppen gehört auch dazu. Die Achse (bei Brummi die hintere) wird angehoben. So geht es aber nicht! Der Brummi hat einen permanenten Vierradantrieb und somit wäre auch die andere Achse blockiert und würde eine schwarze Gummispur auf der Strasse hinterlassen. Also hebt man auch diese hoch und montiert einen Schlitten mit zwei kleinen Rädern darunter. Somit berührt keines der Räder Singapurs Boden – so soll es sein! Peter muss bei seinem Auto die Kardanwelle ausbauen. Die Beamten inspizieren die Arbeit des Abschleppdienstes und geben uns ihr O.K. und die Dokumente zurück. Während des Abschleppens dürfen wir nicht in unseren Autos bleiben, aber wenigstens ist die Kabine des Abschleppwagens angenehm klimatisiert. Es geht los, die Abschleppwagen brausen mit unseren angeketteten Autos über die Autobahn und bringen uns bis vor das Hafentor. Natürlich habe ich dabei Angst, dass sich der Brummi unterwegs selbständig machen könnte, aber die Abschlepper sind Profis. Dann müssen wir zuerst die Bewilligung zum Betreten des Hafens besorgen. Dass diese Bewilligung etwas kostet haben wir gewusst, nicht aber, dass man kein Bargeld annimmt. Bezahlt werden kann man nur mit einer Cash Card, die wir natürlich nicht haben. Aber unser freundlicher Helfer regelt auch das uns. Des weiteren müssen wir in den Zolldokumenten, die vor einer Stunde bei der Einreise frisch gestempelt wurden, noch die Ausreise bestätigen lassen. Ordnung muss sein! So kurz sind wir mit unseren Autos noch nie in einem Land gewesen. Jetzt dürfen wir sogar selber bis zum Ladeplatz fahren. Dies ist der letzte Kilometer auf asiatischem Boden. Lange ist es her, seit wir in der Türkei den asiatischen Kontinent betreten haben, damals auch mit dem Schiff bei den Dardanellen. Viel haben wir seither erlebt… Und wieder müssen wir lange warten bis die Hafenarbeiter zur Stelle sind.

Nacheinander fahren wir in den grossen Container, die Autos werden festgezurrt und die schwere Tür zugeschlossen. Ein Siegel kommt darauf, fertig. Bei Mr. Puri, dem Lademeister, müssen wir noch unterschreiben, dass alles in Ordnung ist. Eigentlich wäre es seine Plicht alles zu kontrollieren, aber leider macht es ihm seine umfangreiche Leibesfülle unmöglich, sich in den engen Spalt zwischen die Autos und der Containerwand zu zwängen, um die Kontrolle vorzunehmen. Ein letzter Blick zurück zum Container. Ob wir ihn je wieder sehen werden? Es hat den ganzen Tag gebraucht, alles war mit viel Unsicherheit und noch mehr Warten verbunden, aber es ist geschafft - wir auch. Wann der Container aufs Schiff geladen wird, wissen wir noch nicht. Das Schiff „BBC Canada“ ist noch irgendwo auf dem weiten Meer unterwegs. Wenn wir Glück haben, wird es in drei Tagen soweit sein. Wir haben für heute genug, sind müde und hungrig. Mit dem Taxi fahren wir zum Hotel in China Town und stürzen uns in das erste Restaurant. Dass dieses eine Touristenabzocke mit überhöhten Preisen ist, merken wir erst am nächsten Tag.


Die Tage in Singapur

Singapur ist eine moderne, in seiner Art spezielle Stadt. Eigentlich habe ich das letzte Jahr, als ich hier mit Romy gewesen bin, nie gedacht, noch einmal hierher zu kommen. Sag niemals nie wieder… Nun kann ich am ersten Tag für Susanna und Peter den Fremdenführer spielen. Wir besichtigen zuerst das neue Wahrzeichen von Singapur, das Marine Sands Hotel. 


Von oben auf der Höhe des 57 Stocks, hat man eine berauschende Aussicht über die Stadt und das Meer mit vielen wartenden Schiffen. Auch die Stadt selber erinnert an ein Meer, ein Meer von Wolkenkratzern. Es scheint, dass sich hier alle berühmten und bekannten Architekten austoben durften. Wir laufen um die Lagune, die früher der Hafen von Singapur war, und nutzen die Shopping Malls zur Abkühlung, denn sie sind ohne Ausnahme klimatisiert und draussen ist sehr heiss, wir sind ja nicht weit von Äquator entfernt.


Am Beispiel Singapurs kann man sich gut vorstellen, wohin die Städteentwicklung in Zukunft führen wird. Viel ist auf Boden gebaut, welcher dem Meer abgerungen wurde. Einfamilienhäuser bauen ist nicht gestattet. Der private Verkehr wird stark reglementiert. Für ein Auto muss man zuerst ein Zertifikat erwerben, das bis zu dreimal so viel kostet wie das Auto selber. Damit nicht genug – bei der Einfahrt in die Innenstadt, auf den Autobahnen und Parkplätzen, fallen happige Gebühren an, die kontaktlos über einen Sender am Auto abgebucht werden. Dafür ist der öffentliche Verkehr perfekt organisiert. Neue Wohnungen haben zwei Wasseranschlüsse, einen für das Trinkwasser und der zweite für Gebrauchswasser. Die Bewohner werden fast pausenlos überwacht, überall sind Kameras montiert.
Am Abend treffe ich mich mit unseren Bekannten Swee und Yit. Sie sind Chinesen aus Malaysia und leben und arbeiten in Singapur. Natürlich gehen wir auswärts essen, an manchen Stellen erinnert Singapur an eine riesige Fressbeiz. Angeblich kochen Singapurs Hausfrauen nur selten zu Hause. Als Dank dafür, dass der Brummi bei Yits Eltern auf uns sicher warten durfte, habe ich Geschenke mitgebracht, für Yit ein Schweizer Armee Messer. Nun ist es so, dass in der chinesischen Tradition ein Messer zu schenken bedeutet, die Freundschaft beenden zu wollen. Das macht mir Sorgen, denn ausgerechnet das will ich nicht. Aber Chinesen haben für jedes Problem eine pragmatische Lösung. Sofort gibt mir Yit eine Dollarmünze zurück. Die darf ich unter keinen Umständen ablehnen, denn dann würde die Freundschaft wirklich zu Ende gehen.
Am anderen Abend treffen wir uns mit Goh, unserem freundlichen Helfer und seiner Frau. Nach dem Essen gesellen sich seine Freunde dazu. Die Motorradfahrer bilden überall auf der Welt verschworene Gemeinschaften. Mehrere Flaschen Bier runden den Abend ab. Zum Glück ist unser Hotel nicht weit vom Restaurant entfernt…
Singapur ist auch eine Shopping City. Die Orchid Street ist berühmt für die unzähligen Shopping Malls und Einkaufstempel. Alle berühmten teuren Weltmarken sind hier vertreten. Nur Käufer gibt es nicht so viele. Die Zeiten, wo man in Singapur günstige Elektronik oder Kameras kaufen konnte, scheinen zur Vergangenheit zu gehören. Die Preise sind oft höher als in der Schweiz. Nicht viel gibt es gratis hier, eine Sehenswürdigkeit ist aber unbezahlbar. Am Abend am Ufer der Lagune zu sitzen und zu schauen, wie sich langsam ein Lichtermeer über die Stadt ergiesst - unvergesslich. Wir bekommen die Nachricht, dass das Schiff Singapur in Richtung Australien verlassen hat. Auch wir verlassen die Stadt und fliegen nach Bali. Ob ich hierher noch einmal in meinem Leben kommen werde? Sag niemals nie…



Bali – ein Paradies?

Ich zähle die Tage bis Romy kommt. Wir sind inzwischen auf dieser Ferieninsel gelandet. Und wir sind etwas enttäuscht. Bali ist doch der Inbegriff für ein Ferienparadies, dachte ich. Zuerst aber werden dem Paradieshungrigen 25 Dollar abgenommen, als Eintritt sozusagen. „Visa on Arrival“ nennt sich das.

Der Flughafenterminal hat schon bessere Zeiten gesehen, draussen stürzen sich alle möglichen Anbieter verschiedenster Leistungen auf uns. Susanna verhandelt hart und so können wir für 60 000 Rupien mit dem Taxi zum Hotel fahren. Ja, wir sind wieder einmal Millionäre geworden – für einen Franken bekommt man hier 10 000 Rupien! Also mit 100 Franken gehört man schon zu den Millionären. Das nette Hotel mit einem Schwimmbecken liegt in Kuta Beach.1973 war ich schon einmal hier, damals war es ein beschauliches Dorf, wo höchstens ein paar australische Aussteiger Marihuana rauchten. Das war einmal, heute quält sich der Verkehr in einer unendlichen Kolonne durch die engen Gassen, überall hat es Geldwechsler, Andenkenshops, Restaurants, Motorradvermietungen, Massagesalons, Schneider, Tätowierer und, und, und. Am Abend sollen Prostituierte auf Motorrädern die Gegend unsicher machen, warnt der Reiseführer. Den Strand gibt es zwar immer noch, leider ist er schwer kommerzialisiert. Der Weg zum Meer ist ein Spiesslauf zwischen Händlern. Ja ein Paradies habe ich mich anders vorgestellt. Und die schlanken Kokospalmen, die sich im Wind wiegen, können es nicht wett machen.

Nun fehlt noch Romy. Ich fahre noch einmal zum Flughafen, um sie abzuholen. Sie sieht nach dem über 24 stündigen Flug erstaunlich frisch aus. Ich bin froh, dass sie wieder bei mir ist. Nun fehlt nur noch der Brummi… 

Donnerstag, 30. Mai 2013

Putzorgie in Melaka

Nun sind wir wieder unterwegs. Besser gesagt ich bin es, Romy wartet noch zu Hause, bis ich das leidige Verschiffen erledigt habe. Ja, schliesslich habe ich es ihr hoch und heilig versprochen, dass sie diese nervige Prozedur nicht mehr mitmachen muss. Nach einem langen Nachtflug komme ich in Kuala Lumpur an. Mit dem Bus geht es weiter zum Busbahnhof im Zentrum und etwas später mit dem Fernbus nach Sungai Petani, wo der Brummi hoffentlich unbeschadet auf mich wartet. Die ganze Fahrt dauert vier Stunden und ich verschlafe sie ganz, kein Wunder, nach dem Nachtflug. Trotzdem bin ich bei der Ankunft mehr als müde und die Hitze erschlägt mich fast, so dass ich gleich beim Busbahnhof in Sungai Petani in das nächste Hotel einchecke. Am nächsten Tag besorge ich zuerst eine Versicherung für das Auto und dann lasse ich mich mit dem Taxi zum Haus unserer Bekannten fahren. Ein grosser Stein fällt mir vom Herzen – der Brummi steht da, wie wir ihn vor fast sieben Monaten verlassen haben. Ich mache mich sofort an die Arbeit, zuerst die Hülle entfernen und alles checken. Dann der spanneste Augenblick, ich versuche den Motor zu starten. Nach etwa zwei Minuten – ich will schon aufgeben und zuerst die Batterie laden – springt er doch noch an. Toll Brummi, gut gemacht! Ich bereite alles für die Abfahrt am nächsten Morgen vor, dabei werde ich liebevoll von unseren Bekannten mit Essen und Getränken versorgt. Vielen, vielen Dank an die Eltern von Yit.

On the road again – aber zuerst nur zum nächsten Supermarkt, ich muss mir einige Vorräte zulegen. Dann die Autobahn, ich fahre mit Pausen Richtung Kuala Lumpur. Und was ich noch nicht gesagt, es ist heiss, so um 37 Grad, ungewohnt nach den kalten Frühlingstagen in der Schweiz. Irgendwie ist es komisch ohne Romy unterwegs zu sein. Vor Kuala Lumpur ist alles verstopft, das ist hier der Normalzustand. Ich übernachte an einer Autobahnraststätte. Schlafen kann ich aber nicht viel, die Zeitverschiebung und die Hitze setzen mir zu. Dann erreiche ich Melaka. Dort haben ich ein Treffen mit Susanna und Peter verabredet. Sie sind Schweizer aus Goldach und auch schon längere Zeit unterwegs. (www.ufbrechopf.ch) Wir werden zusammen unsere Autos in einem Container nach Australien verschiffen, so der Plan. Ich habe die Koordinate von ihrem Standplatz, dem Apa Kaba Guest House bekommen und der GPS führt mich dorthin. Aber nichts ist vollkommen, es bleiben nur noch 300 Meter, dann macht mir eine Einbahn einen Strich durch die Rechnung. Ein riesiger Umweg ist nötig. Bei den total verstopften Strassen hier dauert es eine weitere halbe Stunde bis ich endlich am Ziel bin. Susanna und Peter begrüssen mich herzlich, wir sehen uns zum ersten Mal. 

Sie sind mit Putzen ihres Autos beschäftigt, und das wird auch meine Aufgabe für die nächsten Tage sein. Denn die Bestimmungen in Australien sind sehr streng, nicht ein Krümelchen Erde oder eine andere Verschmutzung darf der Quarantäneinspektor am und im Auto finden. Ich fahre zuerst zum Waschplatz, um das Grobe zu erledigen. Nach getaner Arbeit meint der gute Mann von der Waschanlage: „Das Auto ist schon alt, da bringen wir den ganzen Dreck nicht weg“. Recht hat er, denn im Laufe der Zeit und vor allem den letzten zwei Jahre hat sich der Schmutz fest in den Unterbodenschutz eingefressen. Eine Lösung hat er auch schon bereit: Ein neuer Unterbodenschutz!
Dass es in Malaysia so etwas gibt habe ich nicht vermutet. Und so bekommt der Brummi eine neue, pechschwarze Unterschicht. Das alles für umgerechnet 25 Franken. Hoffentlich wird der besagte Inspektor in Australien das nicht allzu verdächtig finden…….

In einer Werkstatt in der Nähe lasse ich noch Ölwechsel machen und eine neue Batterie für die Solaranlage einbauen.

In den nächsten Tagen ist die Detailarbeit angesagt. Nie hätte ich gedacht, dass es an einem Auto so viele Winkel, Spalten, Fugen und versteckte Ecken gibt. Und überall hockt der Staub oder Dreck. Vier volle Tage bin ich dran und meine Wertschätzung für die Hausfrauenarbeit wird mit jedem Tag grösser. Ich will die Leser nicht mit allen Details dazu langweilen, aber geschwitzt habe ich gehörig.







Doch alles hat ein Ende und nach den Putztagen habe ich nun endlich Zeit gefunden auch die Stadt zu besichtigen. Malaka oder Melaka wurde von den Portugiesen gegründet, später von den Holländern übernommen, die ihrerseits von den Engländern vertrieben wurden. So haben sich im Laufe der Jahrhunderte viele Denkmäler angesammelt. Auch die Bevölkerung Melakas ist buntgemischt. Malaien, Chinesen und Inder sind die grössten Gruppen. Jede Gruppe hat ihre eigene Religion und somit ihre eigenen Tempel. Da steht eine Mosche gleich neben einem Hindutempel, ein chinesischer Tempel steht um die Ecke und eine christliche Kirche ist nicht weit, alles scheinbar friedlich miteinander vereint. Nicht umsonst wurde die Stadt in die UNESCO Weltkulturerbe aufgenommen.

Die Zeit läuft schnell. Nach dem Putzen (es gibt zwar jeden Tag etwas zum Nachputzen, denn immer wieder entdecke ich einen Winkel, der bis jetzt meiner Aufmerksamkeit entgangen ist), widmen wir uns der Verschiffung. Da türmen sich noch grössere Probleme als beim Putzen auf. Jeden Tag erhalten wir die Meldung von der Agentur, dass das Schiff wieder einen Tag mehr Verspätung hat. Wir müssen auch das Abschleppen organisieren. Aus uns unbekannten Gründen ist es nämlich verboten, mit einem Camper auf Singapurs Strassen zu fahren. Die einzige Möglichkeit ist die Autos abschleppen zu lassen, um von der malaysischen Grenze zum Hafen von Singapur zu gelangen. Doch auch das ist nicht einfach. In Singapur werden die Fahrzeuge mit hochgehobener Vorderachse abgeschleppt. Da aber unsere beiden Autos einen permanenten Vierradantrieb haben, ist dies technisch nicht möglich. Auch da suchen wir nach einer Lösung. Wenn es auf einer Reise eine wirkliche Herausforderung gibt, dann ist es eine Verschiffung. Dabei habe ich gehofft, dass es hier nicht so kompliziert wird wie vor einem Jahr in Indien. Wir bleiben bis auf weiteres in unserem schönen Garten bei Apa Kaba Guest House stehen und harren der Dinge, die da kommen werden.

Samstag, 18. Mai 2013

Wieder unterwegs

Am 19. Mai setzen wir unsere Reise mit der dritten Etappe fort. In gut sechs Monaten planen wir Australien zu bereisen, siehe die Registerkarte "Route". Doch zuerst muss der Brummi dorthin gelangen. Miro fliegt deshalb nach Malaysia, wo bekanntlich der Brummi unter einer Palme wartet um die Verschiffung zu organisieren. Wenn alles gut geht, soll das Schiff  "BBC Canada" mit Brummi am Bord am 2. Juni in Singapur ablegen. Und wenn es noch einmal gut geht am 11. Juni in Darwin, Australien ankommen.
Es wird alles nicht so einfach sein, die Bestimmungen in Australien sind streng. Es heisst putzen, putzen und noch einmal putzen. Den Brummi natürlich, innen und aussen muss er penibel sauber sein und das ist nach den durchgemachten Schlammschlachten nicht gerade einfach zu bewerkstellen.. Romy wird zwischenzeitlich noch die Stellung in der Schweiz halten. Wenn der Brummi in Container ist, kommt sie nach.
Wir werden in der gewöhnten Art wieder berichten. Also demnächst auf dieser Webseite.

Montag, 21. Januar 2013

Lebenszeichen aus dem Iglu


Nun leben wir schon drei Monate zu Hause und wir geniessen das „normale“ Leben in unserer Wohnung. Der Winter in der Schweiz ist eine gute Abwechslung zur Hitze in Indien und der Schnee eine willkommene Abwechslung zur Regenzeit in Südostasien. Alle Besuche haben wir nachgeholt - falls wir jemand vergessen haben-, soll er oder sie sich bitte melden. Danke an alle, die uns die Treue gehalten und uns nicht vergessen haben.
Romy besucht fleissig die Physiotherapie, sie hat schon Vorschritte gemacht, aber leider geht es mit ihrer Schulter nicht so schnell vorwärts wie sie gerne möchte. Wir hoffen das Beste, denn irgendwann im Mai soll es ja nach Australien weitergehen. Das Datum haben wir noch nicht festgelegt, wir werden sicher alle rechtzeitig informieren, wenn es so weit ist. Nebst der Physiotherapie ist Romy fast ununterbrochen mit der neuen Multivision Show beschäftigt. Zeitweise verfällt sie in Panik, denn das Datum von der Premiere in Urdorf ist schon bekannt.


 *********************************************************************************

Der erste Teil unserer Reise (2011) zeigen wir für alle, die es verpasst haben oder noch einmal sehen möchten etwas später in Schlieren.



********************************************************************************* 

Wir freuen uns, wenn wir euch bei diesen Gelegenheiten treffen.

Und zuletzt noch etwas in eigener Sache. Im Mai haben wir noch einen Platz für ein Auto im Container von Malaysia nach Australien frei – für Kurzentschlossene eine einmalige Gelegenheit!

Donnerstag, 1. November 2012

Zu Hause


An einem regnerischen Montagmorgen landen wir in Zürich, müde nach dem fünfzehnstündigen Flug. Regen – den haben wir genug gehabt, wir sind ja teils während der Regenzeit gereist. Doch dieser Regen hier ist frisch und wir geniessen für das Erste die Kühle, es kommt uns vor als ob das ganze Land mit einer riesigen Klimaanlage ausgerüstet wäre.

Viel hat es sich nicht geändert in den sechseinhalb Monaten die wir unterwegs waren, wenigstens kommt es uns so vor. Aber vielleicht, weil wir in der letzten Zeit schon in „zivilisierteren“ Ländern (Thailand, Singapur, Malaysia) unterwegs waren. Nur unsere Wohnung erscheint uns wieder riesengross – kein Wunder nach der langen Zeit im kleinen VW Bus.

Romy hat am zweiten Tag einen Termin beim Arzt. Der Gips wird definitiv abgenommen und der Bruch untersucht. Wir sind glücklich zu vernehmen, dass keine Unregelmässigkeiten ersichtlich sind. Nun besucht sie fleissig eine Physiotherapeutin und mit etwas Glück wird der Arm wieder so beweglich werden wie vor dem Unfall.

Der Brummi wartet in Malaysia im Schatten einer Kokospalme. Ob es im nächsten Frühling weiter geht? Wir planen noch nicht konkret, zuerst möchten wir die Zeit zu Hause geniessen und alle unsere Freunde und Bekannten wiedersehen. Doch gewisse Ideen haben wir schon – wir wollen den Brummi im nächsten Frühjahr nach Australien verschiffen. Wir müssen wegen seiner Höhe einen HQ Container nehmen und den gibt es nur in 40 Fuss Ausführung. So haben wir noch genug Platz für ein zweites Fahrzeug. Vielleicht liest diese Zeilen jemand, der ähnliche Pläne hat. Wir würden uns über eine Nachricht freuen.

Wie gesagt, wir geniessen die Zeit hier zu Hause. Darum wird es lange Zeit keinen neuen Beitrag in unserem Blog geben. Vielen Dank allen Lesern und Leserinnen für die Treue. Wenn der richtige Zeitpunkt da ist, melden wir uns wieder………